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Rund um die Stadt Geilenkirchen

… dass man in der Teverener Heide, also nur ein paar Kilometer von Geilenkirchens Zentrum entfernt, Werkzeuge aus der Steinzeit gefunden hat? Das ist der Beweis dafür, dass hier schon mehrere tausend Jahre vor Christus Geburt Menschen lebten.

Im Wurmtal, zwischen Geilenkirchen und Übach-Palenberg, fand man eine recht gut erhaltene römische Bade- und Saunaanlage. Vor etwa 2000 Jahren haben hier also die Römer gelebt.

 

Etwa 700 Jahre nach Christus, als die Franken hier regierten, gab es in Geilenkirchen eine kleine Siedlung. Einem fränkischen Ritter hat die Stadt wahrscheinlich ihren Namen zu verdanken: Er hieß Gelo oder Geilo.

Der Ritter, wir nennen ihn mal Gelo, ließ hier in Geilenkirchen eine Burg und eine Kirche bauen und hieraus entstand der Name „Gelenkirken“, heute Geilenkirchen und auf plattdeutsch immer noch „Jellekirke“.

Um Burg und Siedlung, deren Kern auf dem heutigen Areal des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula zu finden sind, hat sich um etwa 1170 eine mittelalterliche Siedlungsanlage entwickelt. Dies weiß man ganz genau, denn im Jahr 1170 wurde der Ort in Urkunden erwähnt.

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Trips aus dem 15. Jahrhundert.

Schon um 1500 war Geilenkirchen Gerichtsort und hatte ein eigenes Siegel. Das heutige Wappen der Stadt Geilenkirchen mit dem Löwen und dem Papagei wurde der Stadt 1556 vom Herzog von Jülich verliehen.

Straßennamen in Geilenkirchen zeugen von Personen, die die Stadt bekannt gemacht haben.

Eine Straße ist nach Nikolaus Becker benannt. Er dichtete ein Freiheitslied „Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen Rhein.“

Der Camphausenweg erinnert an die Brüder Camphausen. Ludolf war Ministerpräsident und sein Bruder Otto war Finanzminister von Preußen.

Die Kirche St. Maria Himmelfahrt wurde 1825 erbaut.

1852 wurde Geilenkirchen an das Eisenbahnnetz angeschlossen und seit etwa 1900 hatte es eine eigene Poststation.

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