Geilenkirchen, Hünshoven und Bauchem

14.597 Einwohner, Ortsvorsteher: Franz Michael Jansen

Luftbild Zentrum Geilenkirchen

Luftbild Zentrum Geilenkirchen © Stadt Geilenkirchen

Hünshoven

Erstmalig erwähnt wurde die Kirche von Hünshoven 1217. Heute befindet sich an ihrer Stelle ein Bau der bekannten Kirchenbaumeister Dominikus und Gottfried Böhm. Sie wurde 1951 geweiht und hat die Form einer Burg. In 1380 wurde die Ölmühle an der Wurm in Hünshoven errichtet. Nikolaus Becker,

der in Hünshoven bei seiner Stiefschwester lebte, dichtete hier sein „Rheinlied", welches ihn über Nacht bekannt machte und ihm größte Ehrungen zuteilwerden ließ. Heute gehört Hünshoven zum Stadtkern von Geilenkirchen, nur optisch durch die Wurm getrennt.

Am alten Hünshovener Markt befindet sich die evangelische Kirche und das denkmalgeschützte „Haus Camphausen". Ein städtebaulicher Hingucker ist das „Entree" im Bereich Jülicher Straße/Aachener Straße mit dem Hünshovener Hof und der liebe­ voll restaurierten „Alten Schule Hünshoven".

Heinrich-Cryns-Sportzentrum Bauchem

Heinrich-Cryns-Sportzentrum Bauchem © Stadt Geilenkirchen

Bauchem

Erstmalig erwähnt als Baychem um 1300; ab1790 wird Bauchem von Geilenkirchen mitverwaltet. Das Wahrzeichen des Stadtteils, der Wasserturm, wurde 1950 in Betrieb genommen, nachdem der erste Wasserturm, der 1903 entstand, im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Heute dient der unter Denkmalschutz stehende Turm noch als Ausgleichsbehälter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Johann Plum, ein Bauchemer, erster Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen. Er blieb dies bis 1954. Daran erin­ nert heute der Johann-Plum­ Platz. Ein weiterer Bauchemer, Heinrich Cryns, war Bürgermeister von 1969 bis1994. An ihn erinnert heute das nach ihm benannte Sportzentrum. Bauchem ist in den letzten Jahren erheblich durch zahlreiche Neubaugebiete gewachsen und reicht im Norden schon fast an Niederheid heran.