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CO₂-Emissionen und Umweltkosten

Im Gegensatz zu herkömmlichen Autos, die mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sind erzeugen Elektroautos beim Fahren keine unmittelbaren Abgase. Aber selbstverständlich benötigen auch Elektrofahrzeuge zur Herstellung und zum Fahren Energie. Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge müssen „mit Strom betankt werden“, der in Kraftwerken bereitgestellt wird.

Man unterscheidet allgemein zwischen konventionellen und regenerativ betriebenen  (=nicht konventionellen) Kraftwerkstypen. In konventionellen Kraftwerken werden zur Stromerzeugung fossile Energieträger (Kohle, Öl, Gas, …) umgewandelt. Dabei entstehen große Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO2). Regenerative betriebene Kraftwerke nutzen dagegen erneuerbare Energieformen (Sonnenenergie, Windenergie. …) und arbeiten somit annähernd CO2-frei. Wie klimafreundlich ein Elektroauto unterwegs ist, hängt davon ab, ob die elektrische Energie, mit der das elektrische Fahrzeug betankt wird, aus regenerativen oder fossilen Energiequellen stammt. Tankt man beispielsweise Strom, der überwiegend in Kohlekraftwerken erzeugt wurde, so können die CO2-Emissionen eines Elektroautos sogar deutlich höher sein, als die eines herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotor. „Grüner Strom“ kann aber nur dann „getankt“ werden, wenn er immer ausreichend zur Verfügung steht, sobald er benötigt wird.

Die folgende Tabelle gibt einen Eindruck von den Emissionswerten von Elektroautos und herkömmlichen Fahrzeugen:

Zum Fahren von 100km verbraucht ein PKW (je nach Modell und Fahrweise) rund 4,5 – 10 Liter Diesel. Das führt laut Umweltbundesamt zu CO2-Emissionen von rund 13 kg bis 30 kg.

Ein Elektroauto benötigt für die gleiche Strecke je nach Modell, Witterung und Fahrweise ca. 15-40 Kilowattstunden elektrische Energie. Das Be- und Entladen der Batterie führt zu Verlusten von rund 15%. Mit einer Fahrt von 100km mit einem Elektroauto sind somit folgende Emissionen verbunden:

Stromquelle:

CO2-Emission**

Braunkohlekraftwerk:

19 kg – 49 kg

Durchschnittlicher deutscher Strommix:

(Strom aus unterschiedlichen konventionellen und nicht-konventionellen Kraftwerken)

11 kg – 30 kg

Ökostrom*:

 

6 kg – 16 kg

* Beachten Sie zum Thema Ökostrom das Kapitel:
http://www.geilenkirchen.de/klimaschutz-und-energie-sparen/informationen-zum-klimaschutz/oekostrom/

**Weitere Informationen zum Thema Umweltkosten von CO₂-Emissionen erfahren Sie unter http://www.geilenkirchen.de/klimaschutz-und-energie-sparen/informationen-zum-klimaschutz/oekostrom/emissionen/

Somit zeigt sich: Aktuell sind die durch Elektromobilität erzielbaren CO2-Einsparungen noch sehr gering und hängen, wie auch bei herkömmlichen Autos, stark vom gewählten Fahrzeug. der Fahrweise und der Witterung ab. Damit Elektroautos in Zukunft klimafreundlicher sind, muss die Kapazität zur Stromerzeugung durch regenerative Energietechnologien (Windkraft, Photovoltaik, …) sehr stark ausgebaut werden.

Auch wenn der Beitrag der Elektromobilität zur Verringerung der Treibhausgasemissionen erst in mehreren Jahren bedeutend sein wird, ist ihr Ausbau bereits jetzt sinnvoll. In diesem Zusammenhangen werden häufig die folgenden Argumente benannt.

  1. Seit Jahrzehnten ist Erdöl der dominierende Energieträger im Transportsektor. Aus ihm wir Benzin, Diesel und Kerosin gewonnen. Die weltweiten Rohstoffvorkommen sind jedoch endlich. Die Elektromobilität trägt dazu bei, unabhängiger von dem Rohstoff Erdöl zu werden.
  2. Deutschland weist nur sehr geringe Erdölvorkommen auf. Daher kann eine auf Elektrizität aufbauende Mobilität dazu beitragen, dass die Abhängigkeit von erdölfördernden Ländern abnimmt.
  3. Die Elektromobilität stellt große Herausforderungen an Industrie, Forschung und den Ausbau der Infrastruktur: Es müssen beispielsweise Hochleistungsbatterien entwickelt werden und ausreichend Lademöglichkeiten geschaffen werden. Dies erfordert Zeit. Es ist daher wichtig, diese Entwicklung bereits jetzt voranzubringen.
  4. Da Elektroautos keine direkten Emissionen aufweisen und relativ geräuscharm arbeiten, tragen Sie dazu bei, die Luftqualität in den Städten zu verbessern und den Straßenlärm zu reduzieren.
  5. Wegen der geringen Geräusch- und Vibrationsentwicklung der Elektromotoren weisen Elektroautos einen sehr hohen Fahrkomfort auf.

Um die eigenen Treibhausgasemissionen so stark wie möglich zu verringern, empfiehlt es sich auch weiterhin, bei schönem Wetter lieber das Fahrrad als das (Elektro-)auto zu nehmen. Zumindest, solange die Stromversorgung noch primär auf konventionellen Kraftwerken (Kohlekraftwerken, Gaskraftwerken, …) beruht.

 

 

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