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"Garten auf Zeit" im Rahmen des Förderprogramms "Extra Zeit"

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Die Landesregierung NRW stellt mit Unterstützung des Bundes im Rahmen des „Aktionsprogrammes An­kommen & Aufholen 2021/2022“ verschiedene Fördermittel zur Verfügung. Durch dieses Programm sollen die Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche so gut wie möglich aufgearbeitet und ausgeglichen werden.

Eine Maßnahme im Rahmen dieses Aktionsprogrammes ist die „Extra-Zeit“. Zielsetzung dieses Pro­grammes ist es, mit außerschulischen Maßnahmen die individuelle fachliche Förderung und Potenzial­entwicklung von Schülerinnen und Schülern vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Einschränkungen zu unterstützen.

Diese Gruppenangebote können durch Schulträger außerschulisch u. a. als Ferienprogramme durch­geführt werden. Die Förderung der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben erfolgt zu 80 %, ein Eigen­anteil von mindestens 20 % ist durch den Schulträger zu leisten.

Bevor in die konkreten Planungen gegangen wurde, stellte sich die Frage, wo  der Bedarf der Kinder  ist und welche pandemiebedingten Einschränkungen hat sie am meisten belastet. Durch die Stimmen der Kinder sowie dem Austausch mit den Grundschulleitungen wurde sehr schnell klar, dass der Schwerpunkt nicht nur auf das reine fachliche Lernen gelegt werden soll. Aufholbedarf wurde viel­mehr im sozialen Lernen gesehen. Nach einer Zeit der Schule in Distanz sollen gemeinsame Aktivitä­ten das Lernen in der Gruppe fördern, stärken und wieder interessant machen.

Mit dem Angebot „Garten auf Zeit“ wurde für Kinder im Grundschulalter ein Projekt gefunden, das diesen Anforderungen entspricht. Ursprünglich war das Gartenbauprojekt nur für die erste Herbstfe­rienwoche vorgesehen. Aufgrund der überraschend hohen Nachfrage wurde das Projekt kurzfristig noch auf die zweite Ferienwoche ausgedehnt.  Im Projekt „Garten auf Zeit – Was wächst im Winter?“ stehen neben der theoretischen Vermittlung von Inhalten aus dem Bereich Pflanzenkunde auch das Kennenlernen von Pflanzen sowie die Aussaat und Pflanzarbeiten auf dem Programm.

Auf dem Gelände der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen werden in der Zeit vom 11.10.-21.10.2021 kleine Hobbygärtner in Gruppenarbeiten von maximal 15 Kindern ihren Garten auf Zeit gestalten. Jeder Teilnehmer wird neben seinen eigenen Kunstwerken, Saat oder Pflanzen auch seinen „kleinen Garten“ mit nach Hause nehmen können. Zu Hause - auf der Fensterbank, auf dem Balkon oder im eigenen Garten - muss der „kleine Garten“ natürlich in eigener Verantwortlichkeit weiterbe­treut werden, bevor die „Früchte“ der Arbeit geerntet werden können.

Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld ließ sich beim Besuch der Gartengruppe zeigen, wie gut die Kinder sich schon mit dem Thema beschäftigt haben und mit welch großer Begeisterung sie dabei sind. Betreut wird das Projekt von der Gartentherapeutin Kristina Hommers.

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